Nov 282013
 

Puuuh, es ist geschafft… Endlich habe ich mein Interview hintern mir. Heute Mittag bin ich, nach vier Stunden Leistungskursarbeit, total nervös nach Alzey gefahren. Meine Interviewerin hat mir eine Wegbeschreibung geschickt und da ich die ganz schlüssig fand, bin ich ohne Navi gefahren – großer Fehler 😀 Also ich bin viertel vor 2 losgefahren, nach Alzey braucht man 30 Minuten und mein Interview war um 3 Uhr.

Hat auch alles ganz gut geklappt, bis ich in Alzey drinnen war… Ich stand im Industriegebiet, weil es da vier Parkplätze namens P1,P2,P3 und P4 gab, und die standen in der Beschreibung. Aber seit wann gibt es im Industriegebiet eine Fußgängerzone? 😀 Gab es natürlich nicht, hab mir dann den Weg in die Fußgängerzone beschreiben lassen und siehe da – es hat funktioniert. Dort fand ich dann das richtige Parkleitsystem und wollte auf den P4, weil ich von dem eine Wegbeschreibung hatte. Natürlich hab ich den nicht gefunden und bin dreimal an P3 vorbeigefahren, bis ich mich entschieden hab, einfach dort zu parken. Gesagt, getan. Ab in die Fußgängerzone und Leute nach dem evangelischen Dekanat fragen, wo das Interview stattfand. Das wusste natürlich niemand, hab gefühlt 38473894732 Leute gefragt, aber niemand wusst es genau. Dann war es Punkt 3 und ich hab mich entschieden, meine Interviewerin anzurufen. Hat sich dann rausgestellt, ich stand 50 Meter vom Eingang entfernt, da war bloß ein Weihnachtsmarkt vor der Tür, deswegen hab ichs nicht gesehen… Außerdem war da heute irgendeine Umleitung, hat sie mir erklärt, welche für die Verwirrung mir den Parkplätzen verantwortlich ist. Achja, mein Handy hat versagt und konnte den Standort nicht abrufen, also war das Navi nutzlos.

Naja, dann war ich also endlich da, meine Betreuerin war super lieb und hat mir gleich nen Tee angeboten 🙂 Dann haben wir auf englisch geredet, sie hat mir die üblichen Fragen gestellt, also ich musste was über meine Familie erzählen, Hobbys, Chidcare-Experience, Warum Au Pair, Warum USA, Was ich machen würde wenn ich Heimweh bekomm, Ob ich Tattoos oder Piercings hab, Ob ich einen Freund hab, Was ich machen würde wenn die Kinder mich nicht gleich akzeptieren, Ob ich schon mal in einer Hostfamilie war, Wie ich mir den Tagesablauf vorstelle, Worauf die Familen wohl achten, Welches Alter die Kinder haben sollen, mehr fällt mir grad nicht ein 😀

Danach sind wir meine Bewerbung nochmal durchgegangen und haben paar Sachen verbessert, bzw paar Dinge muss ich noch Zuhause verbessern und joa, dann kam dieser suspekte Persönlichkeitstest: 171 Fragen in 30 Min… Aber der ist wirklich ok, einfach antworten was einem als erstes in den Sinn kommt 🙂 Sind echt komische Fragen „Ich wäre lieber Berater als Architekt“ „Ich lebe in meiner eigenen verträumten Welt“ „Ich ziehe ein romantisches Gedicht einer guten Fußballstrategie vor“ „Ich versinke manchmal in Selbstmitleid“ „Ich bin lieber in Gesellschaft als alleine“ „Ich fühle mich unwohl, vor Menschenmengen zu reden“ „Ich kann alleine mehr leisten als in Gruppen“ „Es müsste mehr Filme mit Moral geben“ „Die meisten Menschen gehen über Leichen um zu erreichen, was sie wollen“ „Ich rege mich über jede Kleinigkeit auf“ Naja, die meisten Fragen haben sich immer wieder wiederholt, bloß umgestellt.

Danach konnte ich noch Fragen stellen und wir haben darüber geredet, wie es weitergeht und dann, nach 3 Stunden, war ich auch fertig. Also es war echt locker, was man immer wieder hört und man muss sich da echt keine Sorgen machen 🙂

Nachhause hab ich dann zum Glück problemlos gefunden 😎

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